Datenschutz-Grundverordnung: das Wichtigste in Kürze

Tilman Lochmüller
Sonntag, Mai 06, 2018

Mit Stichtag am 25. Mai, also in zweieinhalb Wochen, wird in Deutschland die Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO) geltendes Recht. Vieler meiner Klienten haben bereits in den vergangenen Monaten ihre Websites angepasst. Für alle Auftraggeber, die dies noch nicht getan haben, halte ich in den kommenden Wochen Ressourcen bereit, um notwendige Änderungen an ihren Online-Projekten noch umzusetzen. Was die die neuen Regeln für das Web insgesamt bedeuten, hat der Hoster GoDaddy in diesem Blog-Beitrag ganz gut beschrieben. Was sie für Ihr Projekt bedeuten, versuche ich hier kurz zusammenzufasse. Das kann natürlich keine verbindliche Rechtsberatung sein; ich fasse in diesem Beitrag aber zusammen, was mir an Material im Moment zur Verfügung steht.  [...]

Über die Zukunft nach dem Ende von Business Catalyst:

Tilman Lochmüller
Mittwoch, April 11, 2018

Vor zwei Wochen hat mich und alle anderen Adobe-Business-Catalyst-Partner eine überraschende Nachricht erreicht: Adobe kündigte mit einer lapidaren „End-of-Life-Announcement“ das Ende von BC bis zum März 2021 an (zunächst hieß es sogar März 2020). Nach zwei Wochen intensiver Kommunikation und Arbeit in der BC-Community und vielen Gesprächen mit ehemaligen BC-Entwicklern kann ich jetzt mehr darüber sagen, welche Auswirkungen diese Entscheidung auf die Web-Projekte meiner Auftraggeber hat, wie die Zukunft aussieht und was ich persönlich von dem Vorgang halte.  [...]

Warum ich als Journalist oft meinen Beruf verschweige

Tilman Lochmüller
Sonntag, Oktober 22, 2017

Es gibt diese Situationen: Wenn ich beim Reisen ein Flughafenvisum ausfüllen muss, man beim Smalltalk gefragt wird oder jetzt zuletzt, als dieses fünfjährige Mädchen, Tochter einer Bekannten, vor mit steht: „Was machst Du von Beruf“, fragt mich die Kleine. „Fotograf“, antworte ich. Bei anderen Gelegenheiten sage ich auch „Webdesigner“ oder „Inhaber einer kleinen Agentur für digitale Kommunikation und Content“ – wenn ich versuche, genauer zu sein. Stimmt alles, ist aber nicht die ganze Wahrheit. Denn der Beruf, den ich gelernt habe, und den ich immer noch ausübe, ist Journalist. Früher hätte ich das mit Stolz gesagt: „JOURNALIST“. Heute zögere ich oft oder verschweige es ganz. Warum nur?  [...]

Straßenfotografie II: Über Techniken und die Fähigkeit, sich selbst zu überraschen

Tilman Lochmüller
Montag, April 17, 2017

Was macht gute Straßenfotografie aus? Ist es die Technik, die Herangehensweise oder die Location? Ehrlich gesagt: Ich habe keine Ahnung. Ich weiß nur: Wenn mich eine Fotografie innerlich berührt, mir vielleicht auch eine Geschichte erzählt und mich dazu noch ästhetisch reizt – dann ist es gute Fotografie. Mit welcher Technik sie entstanden ist oder mit welcher Kamera ist mir dabei völlig egal. Ich arbeite mit dem Material, das mir zur Verfügung steht. Experimentiere und improvisiere dabei. Eines habe ich dabei gelernt: Zeit ist oft der entscheidende Faktor. Und: Man sollte immer bereit sein, sich selbst zu überraschen. [...]

Straßenfotografie I: Zwischen Sozialkritik und Strafrecht

Tilman Lochmüller
Donnerstag, Januar 26, 2017

Ich liebe Straßenfotografie. Ich habe lange über den ersten Satz in diesem Beitrag nachgedacht, aber nichts leitet ihn so gut ein wie dieser Satz. Ich LIEBE Straßenfotografie. Warum? Weil ich nirgends sonst als Fotograf so authentische Bilder machen und dabei gleichzeitig eindrucksvoll Geschichten erzählen kann – mit Ausnahme der Kriegsfotografie, aber das ist eine andere Geschichte. Man könnte sogar das erst überhaupt entstandene Foto der Straßenfotografie zuordnen. Leider ist „Street Photography“ in Zeiten gestiegener Sensibilität bei den Persönlichkeitsrechten heutzutage eine vertrackte Angelegenheit. Auch technisch gibt es ein paar Dinge zu beachten. Auf beide Aspekte möchte ich ein wenig eingehen. In diesem Beitrag soll es zunächst um Recht und Moral gehen. [...]

Despoten und das Internet oder warum "unfrienden" auch keine Lösung ist

Tilman Lochmüller
Donnerstag, Oktober 20, 2016

Despoten und Demagogen aller Länder haben ein Hobby, das sie vereint. Sie verbieten es Medien, frei über sie zu berichten – oder versuchen es zumindest. Wie jüngst Donald Trump, der Berichte in der New York Times bestrafen und verbieten lassen will, in denen mutmaßliche Opfer zu Wort kommen, die eigentlich nur das bezeugen, mit dem Trump selber vor Jahren während seiner „Lockerroom“-Fahrt mit Moderator Billy Bush geprahlt hat. Zuweilen wenden sich autoritäre Herrscher auch gegen das Internet, wie immer wieder in der Türkei, wo zeitweilig Twitter oder Youtube blockiert werden. Aber im Großen und Ganzen sind es die traditionellen Medien, die den Zorn der Tyrannen zu spüren bekommen – und das, obwohl sie ihre informelle „Gatekeeper“-Funktion eigentlich längst verloren haben. Warum also der Kampf gegen die freie Presse? [...]

The Holy Trinity: Kamera-Objektive und wie ich sie nutze

Tilman Lochmüller
Samstag, Oktober 08, 2016

Gute Fotografie hat meistens wenig mit der verwendeten Kamera, aber viel mit dem Fotografen zu tun. Es gibt erfolgreiche Fotografen, die eine Kunst daraus gemacht haben, ihre Projekte mit Smartphones zu fotografieren. Andere nutzen zum Beispiel für Reportagen billige Snapshot-Kameras, haben dafür davon aber dann gleich mehrere dabei. So können sie unauffällig arbeiten, sozusagen im Touristen-Modus. Was zählt ist die Originalität des Ergebnisses. Verglichen damit, arbeite ich eher konventionell - mit ein oder zwei Nikon-Gehäusen und einer Reihe von Wechsel-Objektiven. Und über meine bevorzugten Linsen will ich hier etwas mehr schreiben. [...]

Wie Teamwork mit Freelancer-Tools besser funktioniert

Tilman Lochmüller
Samstag, Mai 07, 2016

Für mich als Freelancer ist Effizienz wichtig. Vor allem im Interesse meiner Auftraggeber und deren Geldbeutel. Aber auch, um meine eigene „Work-Life-Balance“ einigermaßen im Gleichgewicht zu halten. Es geht darum schnell zu sein und dabei trotzdem die besten Ergebnisse zu erzielen. Gute Software und optimierte Arbeitsabläufe sind wichtig dafür. Das ist insbesondere bei kleineren und mittelgroßen Unternehmen nicht immer ganz so der Fall. Überraschenderweise vor allem, wenn das Management eher modern ausgerichtet ist und den Mitarbeitern viel Eigenverantwortung überträgt. Denn genau das will organisiert sein. [...]

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Ich berate Sie gerne persönlich.